Leute, Leute was ein Trip
Da erfahre ich am Sonntagnachmittag von Thomas D, dass die Fantas am 03.11.09 ein kleines Konzert in Berlin spielen. Ein Konzert für VW bei deren POLO-NIGHT im Rahmen der VW-Soundfoundation. Abgesehen von ein paar wenigen übers Radio verloste Tickets, gab es nur von VW geladene Gäste. Am Montag aber bekam ich das OK, dass ich dabeisein könne. Ich habe also kurz überlegt, ob sich ein Trip nach Berlin für ein 45-minütiges Konzert lohnt……………….äh…………..klar lohnt sich das
Da ich aber weder Lust hatte rund 1200 Kilometer (hin und zurück) zu fahren, noch die überhöhten Preise der Deutschen Bahn zu zahlen bereit war, entschloss ich mich letztendlich, für einen Flug mit Germanwings in die Hauptstadt. Noch schnell ne Übernachtungsmöglichkeit organisiert und schon konnte es losgehen.

Der Flug ging um 10.05 Uhr von Köln/Bonn nach Berlin Schönefeld. Auf dem Flughafen traf ich dann noch einen unausgeschlafenen Thomas D, der trotz des bevorstehenden „Pflichtgigs“ und Schlafmangel wie immer die Freundlichkeit in Person war…………..

……….und NEIN ich trage meine T-Shirts normalerweise nicht in der Hose. Nur der Chek-in verlangte sogar das Entfernen des Gürtels
Kaum gestartet (50 Minuten Flug), setzte der Vogel auch schon in der verregneten Hauptstadt auf.
Vom Flughafen aus den S-Bahnhof zu finden war noch leicht, denn es gab entsprechende Schilder. Aber dann auf dem S-Bahnhof die richtige Bahn zum Alexanderplatz zu finden, war da schon schwieriger.

Aber ich habe die richtige Bahn trotzdem gefunden und war etwa 45 Minuten später am Alexanderplatz. Von dort fuhr ich noch 4 Stationen mit einem Bus Richtung Brandenburger Tor, um dort im Berlin City Hostel einzuchecken. Nachdem ich 2 Stunden geschlafen hatte, fuhr ich gegen 18:30 Uhr zum BCC am Alexanderplatz zurück. Hier drin fand gestern Abend die VW-POLO-NIGHT statt.

Drinnen sicherte ich mir gleich mal einen der wenigen Barhocker, denn die Fantas spielten erst um 23 Uhr (vorher gab es Siri Svegler, The Hives und F.R.) und man ist ja nicht mehr der Jüngste

Ich kam mir leicht underdressed vor, als ich auf der Leinwand sah, wer da so alles über den roten Teppich in das Congresszentrum kam: Miss Berlin, Hannah Herzsprung, Anja Kling, Barbara Becker, und Mark Keller waren da nur einige. Das konnte ja was werden………
Der Fotograben war auch der Hit. Lediglich ein paar Sicherheitsbänder trennten Publikum und Bühne.

Das Konzert der 4 war in allen Bereichen außergewöhnlich. Nicht nur, dass die Setlist mit…………..
YEAH,YEAH, YEAH
ICHISICHISICHISICH
PICKINICKER
LE SMOU (mit F.R.)
EINFACH SEIN
MEHR NEHMEN
TAG AM MEER
MFG
SIE IST WEG
ERNTEN WAS WIR SÄEN
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TROY
……wirklich knackig kurz war, es fehlten gestern Abend auch noch drei Musiker. Die Fantas mussten ohne Lillo Scrimali, Markus Birkle und Roland (Robert) Peil auskommen. Lediglich Flo Dauner an den Drums und Markus (Der Kanzler) Kössler unterstützten die VIER. Ich fühlte mich in die Zeit der 4. Dimension-Konzerte zurückversetzt. Einfach geil – besonders das Drumsolo am Ende von „Tag am Meer“ fand ich richtig fett.

(Le Smou mit F.R.)
Das Wetter nach dem Konzert war ähnlich beschissen wie davor. Nur regnete es nicht mehr, dafür war es jetzt nebelig.

Auf dem Weg zum Hostel fühlte ich mich kurz so, als wäre ich in den Film „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise versetzt worden. Das Ganze stellte sich dann aber als Dreharbeiten für einen anderen Film heraus.

Heute morgen beim Frühstück ( was wirklich sehr lecker und reichhaltig war), fühlte ich mich noch weiter zurückversetzt als in die Zeit der 4. Dimension. Der Frühstücksraum hatte frappierende Ähnlichkeit mit der Mensa an meiner alten Ganztagsschule

Um 8:30 Uhr war ich dann schon wieder auf dem Heimweg und kam ziemlich erschöpft um 14:30 Uhr wieder zu Hause an. Alles in allem hat sich der Trip mehr als gelohnt. Auch wenn das Konzert kurz war, so war es auf jeden Fall eines der Aussergewöhnlichsten der vergangenen 69.
Vielen Dank nicht nur an Nash und Thomas D, sondern auch an meine Frau und meinen Nebenjob-Chef, der mal wieder recht kurzfristig 2 Tage auf mich verzichten musste.
Ich geh jetzt schlafen und träume vom Rheinfeiern – ist ja nicht mehr lang
Gute Nacht

































































