Erstmal der Aufruf zum Rheinfeiern:
RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN
Sonja und ich möchten ALLE bitten, ein Pustefix (Seifenblasen) mit zum Konzert zu bringen. Bei TAG AM MEER sollen dann alle wie wild Seifenblasen blasen. Beim Heimspiel haben wir das mit “nur” 23 Leuten in der ersten Reihe gemacht und es kam so gut an, dass z.b. SMUDO ein bisschen weinen musste vor Rührung. Wenn wir das jetzt gemeinsam auf das komplette Publikum ausdehnen, freuen sich die 4 bestimmt ein zweites Loch in den Popo
Ihr müsst uns alle dabei helfen – Pustefix (oder jedes andere Seifenblasenblasgerät) kostet nicht viel und sieht einfach geil aus bei dem Song.
Also sehen wir uns am 31.12.09 in Köln und verwandeln das Rhein-Energie-Stadion in eine gigantische Seifenblase.
RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN
So, jetzt aber ab zur 1Live-Krone:
Auf den sprichwörtlich letzten Drücker bekam ich gestern noch eine Einladung zur 1Live Krone 2009. Genauer gesagt um exakt 15:21 Uhr in Form einer SMS.
Also schnell meine “Nachfolge” in der Flimmerkiste geregelt, nach Hause unter die Dusche gesprungen und durch dichten Ruhrpott-Berufsverkehr nach Bochum gequält. Um 19 Uhr “landete” ich dann auch an der Jahrhunderthalle.

Durchs Foyer in die eigentliche Halle und in den Reihen 19-34 einen Platz gesucht. Diana und ich saßen etwas überhalb der Prominentenschar und hatten eine super Sicht auf die Bühne. Den Opener machte auch pünktlich um 20 Uhr der Herr Hübner (Clueso), der mit seinem fast 70-köpfigen Orchester den Song “Gewinner” zum Besten gab.

Ich mag Clueso nicht so wirklich gerne, weil er nur noch so ruhig daherkommt, doch hat mir sein Auftritt sehr gut gefallen. Gleich zu Anfang so einen Bombastauftritt hinzulegen hatte schon was. Herr Hübner räumte auch im Laufe des Abends gleich 2 Kronen ab. Die Krone des besten Künstlers (Naja) und der besten Single gingen an Ihn.
Bei der Gelegenheit hier die weiteren Gewinner:
Beste Band: Die toten Hosen (Jawoll)
Bestes Album: Jan Delay (So muss das auch)
Bester Newcomer: Luxuslärm (Hallo??? Die traten im Fernsehgarten auf – Dellé hätte mir besser gefallen)
Beste Comedy: Kurt Krömer (Über Humor lässt sich streiten)
Bester Liveact: Peter Fox (zu Recht)
Lebenswerk: Hab ich vergessen

Hier der Auftritt der Sportfreunde Stiller unplugged, wobei ich mich da gefragt habe, warum die da singen durften. Obwohl: Singen klingt für meine Ohren auch anders
Ein Großteil der Gäste in der Halle sah das wohl ähnlich und nutze den Auftritt der Heulbojen für den Gang zur Toilette. Lustig anzusehen, wie die Ordner immer nur eine bestimmte Anzahl rausließen und die übrigen “Toilettengänger” den “Auftrittguckern” die Sicht versperrten

Mein persönliches Highlight des Abends (neben dem Auftritt der Fantas), war der Auftritt von Herrn Eißfeld, der ein kleines Medley aus den Songs “Disko” und “O Jonny” performte. Diese Band spielt einfach perfekt zusammen und klingt hammerfett. Ich liebe die Bläsersection. Passend zu meinem persönlichen Highlight auch mein persönliches “No Go” des Abends: Wie schon gesagt, hat Peter Fox die Krone für den besten Liveact völlig zu recht bekommen, ABER dann nicht aufzutauchen sondern nur drei Lakeien zu schicken, die die Krone wortlos in Empfang nehmen, finde ich wirklich unter aller Sau!!!! Es handelt sich bei der Krone um einen Publikumspreis, den die Fans vergeben, da sollte wenigstens eine Videobotschaft drin sein, wenn man schon nicht kommen kann oder will (siehe Fanta 4 z.b. 2007 während der Fornika-für-alle-Tour). Auch wenn Herr Fox seine Solokarriere als beendet betrachtet, ist eine solche Aktion einfach unhöflich. Sowas macht man nicht, Herr Fox. Wer A sagt, muss auf B sagen……..meine Meinung.
Gegen 21:50 Uhr war es dann endlich soweit, Heike Makatsch betrat die Bühne um Ihre Laudatio für die fantastischen Vier zu halten:

Ich musste schmunzeln, als Heike von dem ersten Tag des Musiksenders Viva erzählte und dem ersten gesendeten Musikvideo dort überhaupt. Das war natürlich “Zu Geil für diese Welt” von den Fantas. Das lustige daran war für mich allerdings, dass am ersten Viva-Tag nur eine Stunde Programm lief. Das bedeutete, dass diese eine Stunde in der Heavy-Rotation immer und immer wieder von vorne begann. Die gleichen Moderationen, die gleichen Nachrichten und natürlich die gleichen Musikvideos und demzufolge, zu jeder vollen Stunde, “Zu Geil für diese Welt”. In meinem “Kinderzimmer” lief natürlich den ganzen Tag Viva und ich unterbrach JEDESMAL bei “Zu Geil für diese Welt” das, was ich eben grad tat. Das war so bescheuert, dass ich am Abend schon die Nachrichten von Mola Adebisi mitsprechen konnte……..
Der Auftritt der Fantas war so ziemlich das Lustigste, was man sich einfallen lassen konnte. Stilecht betraten die Jungs als Greise perfekt verkleidet die Bühne. Eine Lebenswerk-Krone bekommt ja auch nur im hohen Alter
And.Y hing am Tropf, Michi hatte wieder lange (graue) Haare, SMUDO sah aus wie der personifizierte “Spiesser” und Thomas glich auffallend einem sehr alten Gandalf, komplett mit Rollator. Aber das Beste: Genau so stelle ich mir die Jungs in 40 Jahren vor
Die komplette Halle lachte sich weg und honorierte den Auftritt mit stehenden Ovationen.
Aber die Fantas wären nicht die Fantas, wenn sie nicht dem Ganzen noch die “Krone” aufsetzen würden: Bei Ihrem anschließenden Auftritt zu “Einfach Sein”, wurden die Musiker Lillo Scrimalli, Markus Birkle, Markus “Der Kanzler” Kößler, Flo Dauner und Robert (Pardon: Roland) Peil von Kindern gedoublet. Großartig!!!

Bei der Aftershowparty legten nicht nur Fettes Brot (beginnend mit dem Song “Currywurst” von Herbert Grönemeyer), sondern auch Clueso auf. Letzterer spielte viel “altes Zeuch” wie z.b. “Killing in the Name of” von Rage against the Machine. Sehr, sehr geil – Als DJ hat er mehr Qualitäten wie ich finde

Zum Schluss nochmal der Aufruf an alle, die am 31.12.09 in Köln mit den fantastischen Vier RHEINFEIERN:
RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN
Sonja und ich möchten nochmals ALLE bitten, ein Pustefix (Seifenblasen) mit zum Konzert zu bringen. Bei TAG AM MEER sollen dann alle wie wild Seifenblasen blasen. Beim Heimspiel haben wir das mit “nur” 23 Leuten in der ersten Reihe gemacht und es kam so gut an, dass z.b. SMUDO ein bisschen weinen musste vor Rührung. Wenn wir das jetzt gemeinsam auf das komplette Publikum ausdehnen, freuen sich die 4 bestimmt ein zweites Loch in den Popo
Ihr müsst uns alle dabei helfen – Pustefix (oder jedes andere Seifenblasenblasgerät) kostet nicht viel und sieht einfach geil aus bei dem Song.
Also sehen wir uns am 31.12.09 in Köln und verwandeln das Rhein-Energie-Stadion in eine gigantische Seifenblase.
RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN-RHEINFEIERN
Bis dahin – ich freu mich
Andreas