Mein Hundertstes Fanta-Vier-Konzert: Beck’s Gold Fresh Experience Hamburg 19.08.2011

19 08 2011

 Vor dem hundertsten Konzert:

 Guten Morgen ihr Fanta-Verrückten ;)

Normalerweise poste ich ja nix unmittelbar vor einem Konzert, aber heute ist alles anders.

Die ganze Nacht hindurch hat es gestürmt und gewittert (der deutsche Wetterdienst gab gar eine Unwetterwarnung für den Rhein-Kreis-Neuss heraus, die noch bis 6:00 Uhr gilt) und ich bekam kein Auge zu……..grummel,grummel! Ein Grund mehr, jetzt schnell unsere Rucksäcke im Auto zu verstauen, und hier schleunigst zu verschwinden ;)

Gestern abend (und vermutlich die ganze Nacht) sah der Blick aus meiner Garage so aus:

Zur Feier des Tages fahren meine Frau und ich mit meinem alten Mädchen, dem Golf nach Hamburg………….und wer weiß, vielleicht wird das Wetter ja besser und wir können das Cabrio offen fahren. Immer schön optimistisch bleiben.

Wir sehen uns in Hamburch – bis dahin ;)

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19.08.2011

Los ging es gen Hamburg um 6:15 Uhr in der Früh. Das Wetter ließ zu wünschen übrig, aber für die Hansestadt war ab Mittag kein Regen mehr angekündigt. Das Navi zeigte 11:04 Uhr als Ankunft am Hotel “Zeppelin” und diese Zeit galt es zu halten ;) Aber bereits im Kreuz Recklinghausen (wo es von der A2 auf die A43 geht) kam es zum ersten “Zwischenfall”: Ich fuhr nämlich nicht Richtung Münster (wie ich sollte) sondern Richtung Bochum, weil ich durch das Wechseln einer CD abgelenkt war. Interessanterweise war die Ankunftszeit nun nicht mehr 11:04 Uhr, sondern 10:43 Uhr. Und das trotz Umweg…….seltsam.

Kurz darauf verließen wir in Ladbergen die A43 um an “Friedhelms Truckstop” ein Frühstück zu kaufen. Hier gibt es einen Pott Kaffee und zwei halbe belegte Brötchen für schlanke 2€ – lecker:

Trotz mehrmaliger Pinkelpausen kamen wir aber doch um 11:10 Uhr am Hotel an, wo wir sogleich eincheckten und uns chick machten für das Konzert. Normalerweise ist der Traditionsfan ein “Heimscheißer” wie er im sprichwörtlichen Buche steht, aber das Bali-braune Badezimmer unseres Hotelzimmers machte vieles leichter - welcome to the 70`s ;)

Das wir so früh los sind, hatte nicht nur mit den Vieren zu tun, sondern auch mit dem alten Elbtunnel. Um zu Blohm&Voss zu gelangen, muss man entweder über die Köhlbrandbrücke oder durch den Alten Elbtunnel fahren. Da dieser des Nachts nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist und zudem nur von 5 Uhr bis 13 Uhr in Richtung Steinwerder befahrbar ist, mussten wir also zeitig da sein. Was wir auch schafften und so fuhren wir um 12:20 Uhr in den Fahrstuhl des Tunnel ein:

Nach dem Verlassen des Tunnels auf Steinwerder fuhren wir erst mal rechts ran, um das Navi neu zu programmieren. Wir lachten uns schlapp, als “Steffi” uns nach dem Berechnen der Route Folgendes sagte: “Fahren-Sie-250-Meter-zum-Ziel-auf-der-rechten-Seite!!!” Sehr witzig ;)

Das Haupttor von Blohm&Voss sah irgendwie so garnicht nach F4-Konzert aus. Warum das so war, erfuhren wir gleich nach dem Einlass, denn der Weg vom Haupttor zur Bühne war mindestens genauso lang wie 2009 beim HEIMSPIEL aufm Wasen, nur das diesmal 650 und nicht 60.000 Besucher kamen. Nur das Beck’s Werbegerüst stand neben dem Haupttor im Gras:

Nachdem wir auf dem Besucherparkplatz geparkt hatten……………

………machten meine Frau und ich uns aber nochmal auf zu Fuß durch den alten Elbtunnel um noch ein bisschen an den Landungsbrücken entlangzuschlendern und im frisch neueröffneten Hardrock-Cafe Hamburg zu speisen. Erst am 17.08.2011 eröffnet lief noch nicht alles rund – Ein Koch ließ einen Burger anbrennen und so wurde Feueralarm ausgelöst. Ein schrilles Geheule der Alarmanlage und dichter Rauch waren die Folge – dafür war aber das Essen sehr lecker und die Toiletten schön stylisch:

Meine Frau gönnte sich eine neue Tasche im Shop des Hardrock-Cafe’s und ich ein hübsches T-Shirt und gegen 15 Uhr waren wir dann wieder bei Blohm&Voss vor der Tür. Selbstverständlich viel zu früh, denn Regina und ihre Tochter nebst Sonja und Frank waren die nächsten Fans, die kamen und da war es bereits kurz nach fünf.  Kurz darauf gesellte sich aber schon Christina und ihr Mann zu uns sowie der ein oder andere uns “unbekannte” Fan. Zum Einlass um 19:30 Uhr waren wir so schätzungsweise 150-200 Leute.

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Das Konzert:

Mit leichter Verspätung (19:34 Uhr) öffnete einer der Werksfeuerwehrleute dann endlich das Tor und wir machten uns auf den langen,langen Weg zur Bühne. Natürlich liefen nur Frank, Regina und ich, was wir aber aufgrund des weiten Weges (und des herrausgelaufenen Vorsprungs) schnell wieder sein ließen ;) Der Weg war so weit, dass F4-Cheftrucker Kalle mich unterwegs anrief und fragte, wo ich den bliebe ;) Aber, auch der längste Weg ist mal zu Ende und so waren Frank und ich die ersten vor der Bühne:

Wärend wir also auf den Beginn des Konzertes warteten, kamen die Backliner Thomas und Dino zu mir und gratulierten, ebenso wie Promoprinzessin Nash und Tourmanager Florian-er-hätte-mich-im Elbtunnel-fast-umgefahren-Hauss. Nix für ungut, aber wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung ;)

Bevor es aber so richtig losging, zuerst mal ein paar Bilder über diese einmalig-schöne Kulisse auf der Werft:

 

Quelle: www.becks.de

Kurz vor 21:00 Uhr hörten wir hinter der Bühne das traditionelle “FREUNDSCHAFT”, welches sich die 4 und Band im Kreis stehend zurufen. Unmittelbar darauf begann also mein 100. F4-Konzert erwartungsgemäß mit “Wie Gladiatoren”. Es folgten “Schuld”, “Picknicker” und “Junge trifft Mädchen”. Beim folgenden “Danke” kamen Thomas, Smudo und Michi zu mir und “dankten” mir.

Bei “Sie ist weg” durfte ich den Smudo-Publikums-Part “…jaja, tolle Rede Mann, hört ich dich nicht mal sagen dich lässt jede ran? Und jetzt schau dich an, wo biste hingekommen??…..” selbst ins Mikro “singen” und bei “Einfach Sein” fragte Smudo mich, welche Automarke man vergessen soll. Ich war viel zu unspontan und antwortete ins hingehaltene Mikro wahrheitsgemäß: “Vergiss Mercedes Benz”. Ich hätte “vergiss Opel” sagen sollen ;) Hey, als VW-Golf Fahrer muss das so ;)

Der schönste Moment war aber bei “Tag am Meer” ,  wenn am Schluss die Band vorgestellt wird. Nach Roland (Robert) Peil an der Percussion, Lilo Scrimalli an den Keys, Markus Birkle an allen Gitarren, Markus Kössler am Bass und Florian Dauner an den Drums, hieß es dann von Thomad D: “Und seit 100 Konzerten in der ersten Reihe: Unser Traditionsfan Andreas Sartorius” ………………..Junge, junge da kann einem schon mal der Pipi inne Augen steigen ;)

Das rief natürlich die Presse auf den Plan und so “musste” ich nach dem Konzert erstmal ein/zwei Interviews geben:

Bein anschließenden Meet&Greet bekam ich von Smudo eine Karte überreicht und eine Bühnensetliste signiert:

Besonders schön fand ich, dass sogar Smudos Frau Esther zu mir kam zum Gratulieren – Der ganze “F4-Zirkus” ist was ganz besonderes, vielen lieben Dank an alle, dass ihr mich schon so lange ertragt. Jungs, ich danke euch für 100 geile Konzerte – auf zur 200 ;) Danke auch an Becks für diese coole Veranstaltung – ich werde zwar immernoch kein Biertrinker, aber Becks ist trotzdem sehr cool – vielen Dank ;)

It look’s like a Tripod ;)

Auf dem Weg zum Hotel (meine Fresse waren wir platt), kauften meine Frau und ich uns noch schnell beim Rasthaus zum goldenen M etwas zu essen, welches wir beim nächtlichen Teleshopping zu uns nahmen. Jürgen Milski (Ex-Big Brother) versuchte uns die Bild-Schlager-CD schmackhaft zu machen…..das Essen von MCD war schmackhafter ;)

Den Samstag nutzten wir noch um dem Tropenaquarium Hagenbeck einen Besuch abzustatten…………

……. und einen Reeperbahnbummel mit dem St. Pauli Nachtwächter zu machen. Diese führte uns nicht nur zur Herbertstraße (Frauen mussten draussen bleiben), sondern auch zum ehemaligen ”Star Club”, zur ”Großen Freiheit 36″ und natürlich zur “Ritze”……….

 …….einer urgemütlichen Boxerkneipe.

Bevor es dann gegen 20 Uhr Richtung Heimat losging, wurde noch das Motoröl gecheckt (der Golf ist immerhin 20 Jahre alt) und stilecht “an der 4″ getankt:

Gegen 1:20 Uhr kamen wir (mit geschlossenem Verdeck) endlich zu hause an und hatten 978 Km “runtergerissen. Nicht mal die Temperaturanzeige (typische Golf-Krankheit) flackerte unterwegs ;)

Zum Abschluss noch ein “Insider” für die Nico:

Selbst in Hamburg ist man nicht sicher und kann nicht mal hinter dem Hotel anständig parken ;)

So, das war mein 100. Konzert – Sehr, sehr, sehr geil!!!! Smudo hat nicht zuviel versprochen ;) Wir sehen uns zum 101. auf der Loreley am 10.09.2011

Bis dahin


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4 Antworten

21 08 2011
nico

hahahahahahaha! nich mal in hamburg isch mer vor den ludwigsburgern sicher ;-) ein wunder, dass er den parkplatz getroffen hat!

21 08 2011
Pfränk

Geiler Bericht, sehr coole Bilder und definitiv: Magic happened there ;)

Wie in Düsseldorf hat es so bächtig gerockt, dass wir die Instrumente der Künstler ohne Lautsprecher gehört und somit gefühlt haben.
Meine Two Cents zu Smudos “Cockring”-Moderation: Wie guter Wein wird die mit zunehmenden Alter besser ^.^ Ich bin halt so :P

Anmerkung an mich: wenn es im Wetterbericht heißt “22°C” und ich bin im Hamburger Hafen, dann ist das KEIN Kurze-Hose-Wetter!!!! Holla, was hatte ich für Eisbeine…

24 08 2011
Diana

Die Karte ist der Burner!! :D
Und der D mit Herzchen – hö hö :D

30 08 2011
Gert Roschmann

Tach Andreas,
Glückwunsch zum 100sten!!!

Bin ja auch ein riesen Fan von Anfang an, aber so verrückt (im positiven Sinne) wie du bin ich dann doch nicht geworden.
Wenn ich mir überlege, was ich mir schon für Sprüche anhören muss, wenn ich zu 4 oder 5 Konzerten pro Tour fahre, wie geht es dir da erst …
Mach weiter so. Deine Berichte lassen uns ja quasi auch an jedem Gig teilhaben.
In der Loreley bin ich dann auch endlich mal wieder am Start.
Gruß aus Ludwigsburg ;-)

Gert!

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