IFA Sommergarten Berlin 01.09.2016

5 09 2016

Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin.

Halt: Ich flog. Warum? Mangels Alternativen.

Da ich es mir seit 2007 zur Aufgabe gemacht habe, bei jeder Tour das erste und das letzte Konzert anzugucken (egal wo) kam ich natürlich nicht umhin, Berlin auch dieses Jahr wieder einen Besuch abzustatten. Denn der IFA-Sommergarten galt offiziell als erstes Konzert der VIERUNDJETZT-TOUR 2016/2017. Nur, wie hinkommen?

Selber fahren? Da ich diesesmal alleine zum Konzert reisen würde, natürlich zu weit, zu teuer und zu stressig.

Bus? Dauert viel zu lange wie ich seit 2015 weiß und hätte von der Zeit her nicht gepasst – ich wäre erst nach Einlass in Berlin gewesen.

Bahn? Viel zu teuer, außerdem boykottiere ich dieses Unternehmen weitestgehend.

Bleibt als nur fliegen: Gesagt getan und ZACK zwei zeitlich perfekt liegende Flüge für unfassbar günstige 50€ gebucht.

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Und so fuhr mein Schatz mich am 31.08.2016 zum Köln/Bonner Flughafen, wo ich natürlich eine ausgiebige Sicherheitskontrolle über mich ergehen lassen musste – ja, das ist der Sicherheit geschuldet und absolut ok, aber kann den Secus mal einer stecken, dass nicht immer der „tätowierte Asi“ auch der Drogendealer oder Sprengstoffattentäter ist? Der Flieger der Ryanair hob pünktlich um 20:45 Uhr ab und landete ebenfalls überpünktlich um 21:55 Uhr in Berlin Schönefeld. Danach noch knapp 30 Minuten mit der S-Bahn zum Prenzlauer Berg gefahren, wo ich schon von Marko und Doreen erwartet wurde. Die beiden gewärten mir nicht nur Obdach für die nächsten zwei Tage, nein! Ich bekam noch am selben Abend frisch gekochtes Essen serviert, sowie an den beiden darauf folgenden Morgen ein extrem reichhaltiges Frühstück.

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An dieser Stelle nochmal ein FETTES DANKE an euch beide. FREUNDSCHAFT!

Trotz der Tatsache, dass ich mich ausgesprochen wohlfühlte, musste ich mich gegen Mittag zum IFA-Gelände begeben. Dort angekommen, rechnete ich zuerst mit dem schlimmsten, will sagen einem hermetisch abgeriegelten Gelände, wie das für Messen nicht unüblich ist. Aber das F4-Glück war mir hold und einer der Notausgänge war noch nicht verschlossen. Kaum drin sah ich die beeindruckende Bühne.

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Nun hieß es aber warten, warten, warten. Es war ja erst 13 Uhr und Einlass war erst um 17:30 Uhr. Ich vertrieb mir die Zeit mit dem ein oder anderen Plausch mit der Crew am FOH oder am Merch-Stand und ging einem Bühnenbauer beim Anbringen einer Treppe nebst Geländer zur Hand.

Plötzlich sah ich Anne auf einer Steintreppe sitzen.

Ich so: „Wie bist du denn hier rein gekommen?“

Anne: „Da vorne, neben den Schleusen, da ist der Zaun offen.“

Wie gut, dass die Fantas nur Fans haben, die sich benehmen können und trotzdem brav vor der Bühne hocken. Andererseits frage ich mich schon manchmal wofür es Security gibt? Vielleicht schreibe ich über das Thema Security mal ein Buch 🙂

Kurz vor 18:30 Uhr, ich stand grade mit dem Rücken zur Bühne und unterhielt mich mit den anderen Fans, bekam ich (völlig zu Recht) einen Anschiss über Mikrofon!

Thomas D kam auf die Bühne, kündigte SEVEN an und sagte als Erstes:

„SARTORIUS, DREH DICH UM WENN ICH MIT DIR SPRECHE!“

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Recht hat der Mann, aber seit wann kündigt TD den Support-Act an? Das ist doch traditionell SMUDO’s Job. Aber TD lieferte die Erklärung sofort: SMUDO stand noch im Stau. 😉

Endlich also wieder SEVEN als Support……und gleich mal ne Stunde Stagetime…..ich war glücklich.

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Ich kann es nicht oft genug betonen: Der Beste Support-Act in 23 Jahren F4. Ich freue mich sehr auf sein eigenes Konzert in Köln und natürlich auf die kommenden Konzerte mit F4.

Was mir allerdings in Berlin extrem auffiel: entweder wird das Publikum immer jünger, oder ich immer älter.

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Aber, die Kids gingen gut ab und wurden nach der Show von F.L.O. Dauner mit einem Schwung Drumsticks bedacht, die „Kindergärtner-Sartorius“ brav an die kleine Schar Fans verteilte.

Dass die Show endlich wieder 2 Stunden dauerte und nicht, wie bei Festivals üblich, nur 1,5 Stunden, machte mich natürlich extrem neugierig auf die Setlist, die dann so aussah:

OVERTÜRE1 (nur DJ)

JETZT PASST AUF (nur DJ)

WAS GEHT (DJ + F.L.O.)

HEUTE

DANKE

UND LOS

YEAHYEAHYEAH

SIE IST WEG

GEBOREN

LE SMOU

ICHISICHISCHISICH

GEGEN JEDE VERNUNFT

GEBT UNS RUHIG DIE SCHULD

EINFACH SEIN

SMUDO IN ZUKUNFT

TYPISCH ICH

PICKNICKER

TAG AM MEER

KRIEGER

OVERTÜRE2

DAS SPIEL IST AUS

NAME DRAUF

MFG

ERNTEN WAS WIR SÄEN


25

DIE DA

POPULÄR

TROY

Leider wurde die Show nach hinten raus dann doch zu lang und es galt 22:00 Uhr als Curfew unbedingt einzuhalten, so dass leider kurzfristig DIE DA und POPULÄR doch noch aus dem Set flogen. Im Grunde gehört POPULÄR und seit letzem Jahr auch DIE DA zu jeder F4-Show und man könnte auf andere Songs viel eher verzichten. EINFACH SEIN wäre so einer. Aber ich verstehe natürlich, dass die breite Masse den Song unbedingt hören will. Gröni verzichtet ja auch nicht auf MÄNNER, BAP nicht auf VERDAMP LANG HER oder Maffay auf 7 BRÜCKEN. Aber auf UND LOS, DANKE oder SCHULD könnte ich eher verzichten als auf POPULÄR und DIE DA!

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unspecified

Foto by: Blue-T Pictures

Es gibt eine Frage, die mir oft von „Fans“ gestellt wird. Die geht ungefähr so: „Sag mal, wieso heißen DIE FANTASTISCHEN VIER eigentlich DIE FANTASTISCHEN VIER wenn da immer nur 3 auf der Bühne rumturnen? Wo ist denn da der vierte Mann?“

Diese Frage kann ich endlich mit einen klaren und deutlichen „DA!“ beantworten:

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Hier sieht man doch ganz deutlich, dass DIE FANTASTISCHEN VIER auch wirklich 4 sind, oder? 🙂

Wie schon geschrieben, war pünktlich um 22 Uhr Feierabend. Damit endete ein Konzert, auf das ich mich wahnsinnig gefreut hatte, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil ich Marko und Doreen wiedersah, mich mit netten Leuten unterhalten konnte und einen grandiosen Support-Act erlebte, weinend aber auch, weil der Sound wirklich mies war. Viel zu leise die ersten gut 45 Minuten mit ständig ausfallenden Boxen. IFA: Das kann viel besser gehen. Mein Lektor hingegen fand die Show phänomenal. Er wurde tatsächlich beim lektorieren meines Buches angefixt und sah sich die Show spontan an, da er doch in Berlin wohnt. Ein sehr sympathischer Typ, bei dem mein Buch in guten Händen war. DANKE.

Marko und Doreen entführten mich noch zu einer Burger-brutzel-Bude, wo wir uns mitten in der Nacht noch einen kleinen Snack gönnten.

Am nächsten Morgen machte ich mich früh auf die Socken, wollte ich mich doch noch mit Anne und Cathrin auf ein Mittagessen treffen. Die beiden hätten eigentlich auf dem Weg zum NUKE-Festival nach Österreich sein müssen, da dieses aber abgesagt wurde, blieben sie noch in Berlin.

Wiederum pünktlich, und diesmal ohne großen Kontrollstress, hob der Flieger der Germanwings ab und brachte mich sicher nach Köln/Bonn zurück. Dort erwartete mich mein Mädchen bereits.

Nu is erstmal Pause bis Dezember. Dazwischen aber erscheint mein Buch TROYER BEGLEITER – wer also nicht so lange warten möchte bis es hier Neues gibt, der möge dieses Buch lesen.

Wir sehen uns dann auf der Tour.

Bis dahin,

T R O Y

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