Bielefeld – 04.06.2016 Schüco Arena

5 06 2016

Seit September kein Konzert. Aber die lange Durststrecke war prall gefüllt mit den Fantas!

Ich habe im Dezember einen Autorenvertrag unterschrieben. Da dieser Blog erst im Jahr 2007 beginnt, hatte ich vor 2 Jahren die „Schnapsidee“ zu Adam&Eva zurückzukehren und meine ganz persönlichen 23 Jahre mit den Fantastischen Vier nierderzuschreiben. Und wenn man 23 Jahre „zurückreist“ kann die Antwort auf die Frage „Wie?“ nur lauten: Oldschool! Oder besser: Analog!

Also ein Buch!

Nach der fixen Idee in meinem Kopf stellte ich mir sofort die Frage: „Wie kommt man an einen Autorenvertrag?“ Mein Kumpel Christoph Straßer (www.christoph-strasser.com) half mir dabei. Er schrieb ein Exposé und ging damit bei verschiedenen Verlagen „hausieren“.  Letztendlich interessierte sich der RIVA-Verlag in München für meine Idee und schickte mir nach zwei langen Telefonaten einen Autorenvertrag zu, den ich im Dezember unterschrieb. Nie werde ich Christophs Satz vergssen: „Ausgerechnet der RIVA-Verlag. Das ist ungefähr so, wie wenn du ein Demo-Tape machst und die SONY bietet dir einen Vertrag an.“ Ich war schwer aufgeregt und bin es eigentlich seit Dezember ständig. Es ist soviel passiert: Ich hatte mit der wunderbaren üt (www.fotochefin.de) ein Covershooting in Bonn, einige Telefonate mit Smudo, der sich bereit erklärte ein Vorwort zu schreiben und mir wertvolle Tips gab, noch mehr Telefonate mit dem Verlag und natürlich unzählige mit Christoph, dem ich vom 22.03.1993 bis Ende 2015 alles erzählte, was mit mir und den Fantas alles passierte. „Nebenbei“ habe ich über 4000 Fotos gesichtet, von denen es um die 30 ins Buch schaffen werden. Auch das war keine leichte Aufgabe. Nichtsdestotrotz wurde das Manuskript des Buchs pünktlich zum ersten Konzert der Fantas 2016 (bis auf ein paar Kleinigkeiten und Feinschliff) fertig  und ich kann jetzt entspannt die kommenden Konzerte angehen. 🙂

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Nach einer sehr entspannten Fahrt einmal quer durchs Ruhrgebiet kamen Kathrin und ich nebst unserer Fahrerin Sabrina gegen 11:15 Uhr in Bielefeld an. Während gefühlt um Bielefeld herum die Welt unterging – seit einer Woche Starkregen und Gewitter in Süddeutschland, sogar ROCK AM RING musste zum Sonntag hin abgesagt werden, nachdem ein Gewitter am Freitagabend 81 Menschen verletzte – zeigte sich der Samstag in „Der Stadt, die es nicht gibt“ von seiner feinsten Seite: Ein paar Quellwolken am Himmel, ansonsten warme 27°C. Es lag vermutlich daran, dass es Bielefeld ja im Grunde nicht gibt, und so haben wir uns das feine Wetter bestimmt auch nur eingebildet 🙂

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Auch das hier war nur Einbildung, denn das Festival startete planmäßig um halb 5 mit der Bielefelder Band RANDALE (www.randale-musik.de):

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Wer Kinder hat und diese (und sich selbst) nicht mit Rolf Zuckowski und seinen Saublagen foltern möchte, dem sei diese Band wärmstens ans Herz gelegt. Feinste Rockmusik gepaart mit kindgerechten Texten. Beim ersten Song dachten Kathrin und ich noch „OH MY GOD“ aber dann lachten wir uns durch die halbe Stunde, die RANDALE spielen durften. Für Groß und Klein ein großer Spaß. Sänger Jochen Vahle erzählte, dass sie sonst in Kindergärten und Grundschulen spielen. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass diese Musik bei den Kids großartig ankommt. Ich werde das bei Gelegenheit an meinem Sohn testen 😉

Nach RANDALE spielten schon THE BOSSHOSS auf:012

Alec und Sascha mussten noch zu ROCK AM RING und deswegen trat der Co-Headliner bereits als zweite Band auf. Alec fand wohl großen Gefallen an unserer Sabrina, so dass er sie zum Finale des 75minütigen Gigs auf die Bühne bat. Sie hatte sichtlich Spaß 🙂

Auf den folgenden Shanty-Chor SHANTALLICA waren wir sehr gespannt, wurden aber derbe enttäuscht. Der Chor, der Rocksongs mit Shanty-Klängen mischte, sang komplett Playback. Eine Frechheit, wie ich fand.

JAMIE-LEE hingegen hat mich sehr positiv überrascht. Besonders ihr Song LIONS HEART gefällt mir außerordentlich gut.

Vor den Fantas trat noch der ehemalige Sub7even-Sänger DANIEL WIRTZ auf, der aber leider so leise abgemischt war, dass man kaum ein Wort verstand. Sehr schade Bielefeld!

Während des Changeovers zwischen WIRTZ und F4 roch ich plötzlich etwas Ekelhaftes: Kippenqualm! Es drehten sich mehrere Leute um und gleich hinter mir stand ein Bürschchen von vielleicht 16-17 Jahren. Sofort begann die Diskutiererei! Man muss dazu sagen, dass mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass das Rauchen wegen des Rasens nicht gestattet ist. Immerhin reden wir hier von einer Fußballarena. Aber alles reden half nichts: Der Halbstarke beharrte darauf, dass er rauchen darf, denn erstens stand er ja nicht auf dem Rasen, sondern auf dem Metallboden der Gitter und zweitens durfte er rauchen, weil sein Papa bei Schüco arbeitet, sagte er. Der langen Rede kurzer Sinn: Irgendwann, nachdem er gefühlt 20mal von verschiedenen Leuten dazu aufgefordert wurde das Rauchen zu lassen, versuchte ich ihm die Kippe aus der Hand zu nehmen. Dabei verschüttete er seinen Rest Bier, was er prompt von mir ersetzt haben wollte. Ich lachte ihn aus und drehte mich weg. Irgendwann brüllte er rum, dass er zu seinem Papa geht und sich beschwert, Kathrin hörte sogar, dass er RTL informieren wollte. Erst als die Security auf ihn aufmerksam wurde, trollte er sich. Genauer gesagt, erst dann, als die Jungs ihm nahelegten sich zu trollen, sonst würden sie ihn trollen…….ganz nach draußen!

Ich frage mich immer wieder, warum solche Kinder den Alk nicht einfach aus dem Körper lassen, wenn sie ihn schon nicht vertragen?

Aber dann, nach fast 9 Monaten hieß es für mich endlich wieder: DIE FANTASTICHEN VIER LIVE:

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War das Bühnenbild noch altbekannt von den Festivals 2014, präsentierten sich die Fantas fast komplett neu. Nicht nur, dass Flo Dauner jetzt links seinen Platz hat und Lillo rechts, unter der 4, neben And.Y, hat ab jetzt DJ ESKEI83 seinen Platz.

Der Freestyle-Weltmeister von 2014 eröffnete mit einem Intro, das sich gewaschen hatte. Er mischte alte Textfetzen der JETZT GEHT`S AB mit Sounds der Fantas aus der kompletten Schaffensphase. Zum Schluss des Intros, welches auch JETZT PASST AUF umfasste, fand DJ ESKEI83 seinen Weg zurück zum Song JETZT GEHT´S AB und Smudo, Thomas & Michi betraten die Bühne. Am Schluss von JETZT GEHT´S AB wurde nahtlos in den Refrain von SCHMOCK gewechselt, um von dort aus mit WAS GEHT!?! und Flo Dauner an den Drums richtig loszubrettern. Bereits hier schwitzte ich mir die Seele aus dem Leib und wünschte mir eine Pause. 9 Monate waren wohl doch sehr lang. 🙂

Die Begrüßung im Anschluss war kurz und knackig, damit man gleich mit HEUTE, DANKE und YEAH YEAH YEAH weitermachen konnte. Erst SIE IST WEG bescherte mir ein erstes kleines Verschnaufspäuschen. Wie gesagt: Kurz! es folgten LeSMOU und ICHISICHISICHISICH wieder gepaart mir diesem coolen DJ.

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Ein bisschen Büroarbeit und ein kleines Solitär-Spiel gönnte ich mir bei EINFACH SEIN, um danach bei POPULÄR und DAS SPIEL IST AUS wieder komplett durchzudrehen. Ersterer kam mit einem Mashup aus JUMP von KrissKross und JUMP AROUND von House of Pain daher – ENDGEIL!

Hier die komplette Setlist:

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Zur Zugabe (25, DIE DA und TROY) stand plötzlich ein Mädchen hinter uns, die Kathrin prompt nach vorne ließ. Larissa (8) entpuppte sich als absolut textsicher und springfest. Bemerkenswert, vor allem weil ich mit 8 eher ne „Watschn“ kassiert hätte, als das mich meine Mama alleine in die erste Reihe eines Open-Air-Konzertes mit gut 12.500 Verrückten gelassen hätte. Aber Larissa sollte belohnt werden: Sie staubte Flo`s Drumsticks ab und hätte sogar noch ein Foto mit den Fantas haben können. Aber diese kleine Prinzessin war zufrieden mit den Sticks und verabschiedete sich mit den Worten: „Voll lieb, aber ich hab ja die Sticks und meine Eltern warten auf mich.“ – Ich war baff! Vielleicht war das ihr Geheimnis: Ihre Eltern konnten sich auf sie verlassen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ähnlich vernünftig gewesen wäre………vermutlich nicht! 😉

Nach dem Konzert besprach ich mit Smudo noch die Bilder für mein Buchcover und wir saßen noch recht lange an einem Tisch im Freien und unterhielten uns über unsere Kinder, Kommendes rund um die Fantas (noch ist nix Spruchreif) und über „Gott und die Welt“.

Beim allgemeinen Verabschieden bekam ich noch ein richtig cooles Geschenk von Flo Dauner: Er war vor kurzem in Boston und als er sah, dass sein Lieblingsverein, die Boston Red Sox, limitierte Star-Wars Shirts im Angebot hatten, brachte er mir ein Joda-Shirt mit.

Ich war spontan gerührt – DANKE TROMMELJUNG!

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Gegen 1:15 Uhr traten wir die Heimreise an. Einziger Wermutstropfen:

Der Firmenwagen von Sabrina (ein recht neuer Audi A4) hatte sich dazu entschlossen, meine nagelneue VOLBEAT-CD zu fressen. Das Radio ließ sich einfach nicht mehr einschalten. Keinen Schimmer warum und da wir im Dunkeln auch die richtige Sicherung nicht fanden, gab es auf der Rückfahrt die Musik nicht mehr klangvoll aus einer Bang&Olufsen-Anlage, sondern aus einem Smartphone-Lautsprecher. Mir war es egal, ich habe fast die kompletten 250km gepennt. 🙂

Gegen 3:30 Uhr waren wir endlich zuhause und gegen 4Uhr fiel ich wieder in einen kurzen Schlaf, der breits um 7:30Uhr wieder endete…..denn ich hatte ja bereits vorher im Auto geratzt!

Jetzt ist erst mal wieder Konzertpause bis August, wenn es heißt: RoccoDelSchlacko, Open Flair und Taubertal. Ich freu mich, besonders dann auf meine Mitfahrgelegenheit.

Bis dahin.

 

T R O Y

 

 

 

 

 

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interview&unbox

20 11 2015

Seit 06.11.2015 steht die neue BEST OF Scheibe der FANTAS in den Läden.

Sie heißt VIERUNDJETZT und beinhaltet neben einem Haufen Best-Of-Kram auch die neue Single NAME DRAUF feat. SEVEN.

Ich durfte die soganannte Fan-Box vorab in Berlin auspacken und kommentieren.

Dabei ist ein kleines UNBOXING-VIDEO enstanden, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:

Bei der Gelegenheit wurden SMUDO und meine Wenigkeit von der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG zum Thema FANWERDEN/FANSEIN/FANBLEIBEN interviewed.

Was wir da alles zu sagen hatten und warum SMUDO von meiner Videothek FLIMMERKISTE so beeindruckt war, könnt ihr am kommenden Sonntag, 22.11.2015 in der FAS lesen.

Bis dahin

T R O Y

 







12.09.2015 Sindelfingen – 100 Jahre Mercedes Benz

14 09 2015

FINALE – HEIMSPIEL – REKORD

All the Sindelfingers, all the Sindelfingers!

Eigentlich wollten Kathrin und ich uns um 8 Uhr in der Früh in Köln am Eifeltor mit Diana und ihrem Freund treffen und gemeinsam nach Sindelfingen fahren. Leider wurde Diana krank und so mussten wir alleine fahren. So ging es dann auch erst um 8:30Uhr los, da wir uns den kleinen Umweg über Köln sparen konnten. Immerhin galt es 397km zu überwinden und spätestens um 13Uhr in Sindelfingen anzukommen. Natürlich gab es wieder einen Stau (diesmal auf der A8) und wir verloren eine gute halbe Stunde.

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Ein kleiner Auffahrunfall auf der rechten Spur löste binnen kürzester Zeit einen 8km langen Stau aus. Auf einer dreispurigen Bahn. An einem Wochenende. So wurde es dann 13:30Uhr, als wir in Sindelfingen ankamen. Kathrin legte sich noch ein bisschen hin (sie war am Abend zuvor auf einem Junggesellinnen-Abend und erst um kurz nach 3Uhr daheim) und ich machte mich per Pedes auf zum letzten Konzert. Dort angekommen entdeckte ich sogleich hinter der Bühne eine reihe Hubarbeitsbühnen. Auf diesen war Feuerwerk installiert, welches nach der Show abgefeuert werden sollte – immerhin sind wir hier bei Mercedes 😉

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Ich traf meinen „REKORD-TOUR-BUDDY“ Marco noch vor der Show und auch Kathrin gesellte sich um kurz vor 16Uhr zu uns. Um 17Uhr sollte Einlass sein und so stellten wir uns kurz vor Fünf in die erste Reihe. Plötzlich geschah etwas seltsames: Wir sahen die ersten Fans angerannt kommen und wir wunderten uns noch, dass es noch garnicht 17Uhr war. Beim näherkommen sahen wir, dass dort Marion, Christina, Christinas Freund und Gert angerannt kamen. Am Einlass zum Front-of-Stage-Bereich kamen sie allerdings nicht weiter und wurden wieder zurück zum Einlass geschickt. Was sollte das denn? Kaum waren sie weg, war dann aber regulär Einlass. Verrückte Situation! Gott sei Dank schafften es aber alle „üblichen Verdächtigen“ nach ganz vorne. Stop! Nicht alle: Matze (der Fan, der immer eine Setlist von TD nach der Show übereicht bekommt, wurde nicht mehr in den Front-of-Stage-Bereich gelassen, da es wohl keine Bändchen mehr gab. „Des geht fei net“ dachte ich mir und nutzte einmal meine Connections zum Management und holte mir im Produktionsbüro ein Bändchen für ihn. Eine eimalige Ausnahme für Setlist-Matze 😉

Vor dem Supportact „Leslie Clio“ legte noch ein DJ auf, der deutlich besser war, als DJ Marc in Papenburg und Hannover. Wärend seines Auftritts konnte ich ein letztes Bild von der Bühne aus schießen – Hallo Sindelfingen 🙂

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Auch gesellte sich das zahrte Rehlein Kalle zu uns, und so entstant ein hübsches Foto mit Kalle, meiner Wenigkeit, Kathrin, Anne, Nicole, Jens und Molly:

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Aber das Beste: „Rekord-Tour-Kamerakind“ Geord war zum Abschluß auch wieder dabei:

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Nach der Supportact-Umbaupause hieß es dann zum vorerst letzten mal: VIER, VIER, VIER!

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Und ab ging es in die 4. Dimension – lassen wir ein letztes mal Bilder sprechen:

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„Überall Licht“

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„Auf Rücken von Pferden, die vorn ein Horn tragen“

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„Pianosolo mit Don Lillo“

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„Ausziehen!“

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„DIE DA-Moves like 1992“

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„Michi oben Ohne“

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„Und wir bleiben TROY“

Hier in Sindelfingen stimmte einfach alles: Der Sound war fett, das Publikum außer Rand und Band und sogar der kurze Regenschauer wärend meines „Lieblingssongs“ EINFACH SEIN passte geradezu perfekt. Nach der Show standen Kathrin und ich neben der Bühne. Ich war ergriffen von einer seltsamen Melancholie, war dies doch die vorerst letzte Show…….

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Damit geht ein grandioser Sommer, eine fette Open-Air-Tour und eine wunderschöne Zeit zu Ende.

Danke für die tiefen Einblicke wärend der Tour und den Open-Airs, das parken, das essen, das chauffieren von Roland Peil, die tollen Gespräche mit der Crew und das immer willkommen sein. Besonderer Dank gilt aber Flo Dauner für die vielen Telefonate, als mein Papa im Februar verstarb und den Fantas für das Video, dass ich an besagtem Abend in meinem Mailpostfach fand – ich sage nur: FREUNDSCHAFT!

DANKE an:

SMUDO, TD, MICHI, AND.Y, Flo Dauner, Lillo Scrimali, Roland Peil, Markus Birkle, Markus Kössler, Andreas „BÄR“ Läsker, Gaby Läsker, Alex Richter, Klaus Scharff, Alex Ruhl, Flo Hauss, Nash Nopper, Thomas Berkermann, Inge vom Licht, Marc, Tobias, Kai, Dino, Ulrich, Achim, Roland, Georg, Mario, Jonas, Manuel, Peta Mensing, Achim Topf und Jutta und ihre Crew vom Speisesalon (Euer Essen ist himmlich – Wer auch immer mal in Köln ist: Fahrt zur Oskar-Jäger-Straße 173/k6 und geht dort essen. Es lohnt sich total!) und last but not least: The Prince of trucking, das zahrte Rehlein Karl-Heinz-Friedrich-Otto-Heinrich-Maria Struss!

Selbstverständlich gilt es auch all den Fans zu danken. Allen vorran:

Kathrin, Marco, Christian, Marko, Jens, Molly, Frank, Gerd, Matze, Tobias, Timo, Stefan (Der, der sein erstes Konzert mit mir zusammen und sein zweites mit meinem 150sten zusammen hatte), Melanie, Diana, Sonja, Janine, Caro, Anne, Cathrin, Anne (Dicker Pulli/München), Sabrina L., Nicole, Regina, Regine, Karo, Mini, Sabrina M., Bettina, Marion, Leonie, Christina, Tina, Tine, Nikki und und und….

Wir sehen uns im nächsten Jahr – Jetzt ist Pause

T R O Y





05.09.2015 Papenburg – NDR2 Open Air in der Meyer-Werft

7 09 2015

Ein weiteres Mal lud NDR2 dieses Jahr zum fröhlichen Beisammensein ein. Dieses mal auf die Meyer-Werft nach Papenburg.

Früh morgens um 8h fuhren wir los, da Papenburg rund 330km entfernt liegt, wir noch in unserer Airbnb-Unterkunft einchecken mussten und bereits um 14h Einlass war. Unsere Freundin Anne aus Karlsruhe musste sogar noch drei Stunden eher losfahren, um uns rechtzeitig abzuholen. Was vor 14 Tagen in Dortmund noch in einem Fast-Desaster endete (Stau ohne Ende) klappte diesmal hervorragend. Das Ruhrgebiet war kein Problem und auch die A31 Richtung Norden war kaum befahren. Um kurz nach 12h parkten wir vor unserer Unterkuft und checkten ein. Auch hier keine Probleme. Die kleine Wohnung war so, wie beschrieben. Sauber und tipptopp! Sogar das Bücherregal war uns auf Anhieb sympathisch:

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Absolut kein Vergleich zu der ekelhaften Unterkunft in Hamburg. Klamotten raus aus dem Auto, schnell umgezogen und ab zur Meyer-Werft. Vorbei an verwirrten Polizisten und Securitys, die alle nicht wussten, wie es überhaupt zur Bühne geht. Nachdem wir diese aber gefunden hatten, konnten wir endlich Anne’s Auto parken und aussteigen, um dann sofort vom Anblick der „Norwegian Escape“ erschlagen zu werden:

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Absolut beeindruckend! 325,90m lang, 41,40m breit und Platz für 4200 Passagiere. Komplett mit Looping-Rutsche und Kletterpark. Kostenpunkt: Schlappe 920 Millionen…….US Dollar natürlich! Und trotzdem möchte ich keinen Urlaub in einem schwimmenden Hochhaus machen wollen.

Bis hierhin alles perfekt, wenn da nicht das Wetter gewesen wäre. Die Sonne wechselte sich mit düsteren Regenwolken ab und immer mal wieder regnete es. Vor Einlass hat man sogar noch versucht, die riesigen Pfützen wegzusaugen 😉

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Hab ich so auch noch nicht gesehen und hat auch nicht so sehr viel gebracht 😉

Mit leichter „Pfützen-wegsaug-Verspätung“ startete dann der Einlass um 14:20h und die ersten Fans rannten aufs Gelände:

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Interessant fanden Kathrin und ich die Transparente einiger Rea-Garvey-Fans. Sollte Rea Handstand machen?

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Vor allem fragten wir uns, was wohl unsere Lieblings-Securitys von „Special-Security-Services“ dazu sagen würden, da man bei denen ja nicht mal Jacken übers Gitter legen darf.

Wie dem auch sei: Kurz nach Einlass durfte NESSI das Festival eröffnen:

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Leider hatte die Gute mit technischen Problemen zu kämpfen, so dass sie 2 Songs ihres halbstündigen Auftritts akustisch spielen musste. Sehr schade. Trotzdem hat NESSI eine echt tolle Stimme, die man sich unbdedingt merken sollte.

Der zweite Act war dann schon Carlo Waibel aka. CRO, auf den wir uns besonders freuten. Aber wie das oft ist, wenn die Erwartungen hoch sind, dann wird man auch schon mal enttäuscht. Das Unplugged-Album von CRO finden wir beide wirklich sensationell. Welch Wunder, hat doch der „Don“ alias Lillo Scrimali die Arrangements geschrieben. In Papenburg spielte CRO aber plugged und da ich noch nie ein Fan von so DJ-unterstütztem gerappe war, fand ich den Auftritt auch eher mäßig…..leider.

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Nach CROs Auftritt mussten wir feststellen, dass sich auf dem Gelände schon sehr viele Menschen drängten…….

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…..und da es keine Wellenbrecher auf dem Gelände gab und die Veranstaltung mit 25.000 Menschen ausverkauft war, machten wir uns ein bisschen Sorgen, dass etwas passieren könnte. Immer wieder berichteten die beiden NDR2-Moderatoren von vermissten Kindern und verstopften Bereichen. Und schon passierte es: Während MARK FORSTER sein Konzert spielte, fiel der erste Fan in Ohnmacht. Mark unterbrach sogar sein Konzert und wartete ab, bis Hilfe unterwegs war. Überhaupt hat mich Herr Forster sehr überrascht. Coole Stimme, coole Show 😉

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Aber dann: Nach MARK FORSTER trat JOHANNES OERDING auf. Seit dem stelle ich mir folgende Frage: Was stimmt denn mit mir nicht?? Wie geil war das denn bitte? Herr Oerding hat so eine fette Show abgeliefert, dass ich es nie für möglich gehalten hätte. Respekt! Seine Alben sind bestellt. 😉

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Nach seinem Auftritt habe ich es dann doch gewagt, auf Toilette zu gehen. Die Gelegenheit nutzte ich, um ein Bild von der Bühne aus zu schießen. Leider regnete es mal wieder:

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Nach diesem Schauer wurden wir aber mit einem wunderschönen Regenbogen entschädigt:

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Vor den Fantas mussten wir aber noch REA GARVEY überstehen. Und das meine ich so, wie ich es schreibe. Ich hatte wirklich gedacht, dass Herr Garvey mal ordentlich einen abrockt und die Leute quasi wegbläst. Das, was er in Papenburg ablieferte, war aber lediglich ein laues Lüftchen. Hausfrauenrock in Perfektion. 😉 Das, was NICKELBACK immer nachgesagt wird, traf auf REA zu. Kathrin, Anne und ich hatten den Eindruck, dass er 75Min. lang den gleichen Song spielte. Und tatsächlich spielte er einen Song zweimal. Kein Scherz: Seine aktuelle Single OH MY LOVE spielte er zu Anfang akustisch und zum Schluss nochmal „mit Strom“ – Einen Song auf einem Konzert zweimal spielen finde ich persönlich grenzwertig.

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Endlich: Es wurde Zeit für feinsten Stuttgarter Hiphop. Um 21:45h war es endlich soweit: Ab in die 4. Dimension:

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Kaum waren die FANTAS auf der Bühne, gab es für uns drei kein halten mehr. Da haben die ganzen kleinen Mädchen um uns rum aber mal sehr verwirrt geguckt 😉

Aber leider passierte dann das, was sich den ganzen Tag schon abzeichnete: Der Himmel öffnete seine Schleusen und es regnete wie aus Eimern. Bei REA GARVEY gab es schon einen kurzen Wolkenbruch, aber bei den FANTAS schüttete es dann gut eine halbe Stunde wie aus Eimern. Wir waren nass bis auf die Haut. Aber nicht nur wir, auch die FANTAS bekamen gut was ab 😉

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Gleiches Recht für alle nennt man das wohl!!! Leider war aber das Timing nicht sooooo perfekt wie seinerzeit in Ingolstadt eine Woche vor dem HEIMSPIEL. Dort fing der Wolkenbruch pünktlich zu TAG AM MEER an. In Papenburg war es schon bei YEAH YEAH YEAH soweit. Fairerweise muss ich aber sagen, dass DAS SPIEL IST AUS in strömendem Regen so richtig fett daherkommt. Da die FANTAS „nur“ 90Min. spielten, wurde auf einige Songs verzichtet. DIE STADT,DIE ES NICHT GIBT, LOCKER BLEIBEN, LASS SEHEN, DICKER PULLI, 45 FIEBER, SINGLE & POPULÄR fielen der Schere zum Opfer.

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Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und erst nach der Show stellten wir fest, dass wir trotz Regenjacke UND Poncho nass bis auf die Haut waren. Wir drei gönnten uns noch einen heißen Tee im Catering und machten uns dann auf den Weg in unsere Unterkunft nach Westoverdingen. Leider hatte ich nicht daran gedacht, mir eine Wechselhose einzupacken. So musste ich am nächsten Morgen nochmal in meine nasse Hose schlüpfen. Voll ekelig. 😉

Wir besuchten noch „Dat Otto-Huus“ in Emden und fuhren dann heim:

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Unten Fan-Shop, oben Museum. Da kommt man die Treppe rauf und sieht als erstes einen Flipper im 7-Zwerge-Thema. Ich freute mich schon und dann das:

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Dann eben kein Pinball-Match. Schade!

Trotz der feuchten Luft in Papenburg war es ein geiler Tag mit fast nur großartigen Künstlern. Nur REA war nicht so toll und CRO ist unplugged deutlich besser. Richtig genervt hat eigentlich nur „DJ-MARK“ von NRD2. Der Gute ging uns schon in Hannover auf den Nerv. Er spielte in jeder Umbaupause größtenteils die gleichen Songs. Haben wir nicht verstanden.

Jetzt heißt es nur noch: Auf nach Sindelfingen am kommenden Samstag. Auf zum letzten Konzert dieses Jahr. Dann mit Diana und ihrem Freund Alex – das wird fein.

Zum Schluss aber noch ein lustiger Cartoon, über den ich mich im Buch „Nichtlustig2“ köstlich amüsierte. 😉

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In diesem Sinne:

T R O Y





22.08.2015 Hamburg – Trabrennbahn Bahrenfeld

25 08 2015

DAS EINHUNDERTFÜNFZIGSTE!!!!!!!

Aber (wie immer) der Reihe nach:

Gegen Mitternacht machten meine Freundin Kathrin und ich uns auf den Weg nach Hamburg, wo wir um 3:15h auch ankamen. Interessant, dass wir für die 145km von daheim über Neuss nach Dortmund länger brauchten (etwas über 4 Stunden) als für die 350km von Dortmund nach Hamburg (knapp 3 Stunden und 15 Minuten).

Damit sind wir aber auch schon beim Negativ-Erlebnis unserer Reise in die Elbmetropole. Wie in Dresden, haben wir wieder eine Unterkunft über Airbnb gebucht. 2 Übernachtungen in der Wohnung von „Geraldine“ für schlanke 70€. Ok, für den Preis erwarte ich keine Wellnessoase, aber Sauberkeit ist ein Muss!! Aber es haperte ja schon an der Kommunikation. Vorab fragten wir natürlich, ob es ok ist, wenn wir mitten in der Nacht in Hamburg aufschlagen. „Kein Problem“ hieß es „Ich bin entweder daheim, oder leg euch den Schlüssel irgendwo hin.“ Das war auch schon alles an Kommunikation! So standen wir also morgens um 3:15h irgendwo in einem Hamburger Wohngebiet und klingelten an einem Mehrfamilienhaus…….es öffnete aber keiner und Geraldine hatte ihr Telefon ausgeschaltet. Ich verstehe sowas ja immer nicht: Wenn ich doch weiß, dass Gäste kommen, dann bin ich doch auch erreichbar, oder? Es verging eine halbe Stunde, unsere Laune wurde immer mieser. Plötzlich meldete sich Geraldine doch noch und teilte uns das Schlüsselversteck mit. In der Wohnung traf uns fast der Schlag: Das in der Annonce angebotene Bett stellte sich als ihr eigenes heraus und wir mussten mit einer 1,80m x 1,80m großen Schlafcouch in einem 2,00m x 2,00m großen/kleinen Zimmer vorlieb nehmen. Mein Hals wurde dicker!!! Wenn ich ein „richtiges Bett“ angeboten bekomme, dann erwarte ich auch auch ein richtiges Bett und keine klapprige Couch! Schlimmer noch: Das Bettzeug war fleckig und auf dem Laken fanden wir Haare. WI-DER-LICH!!!!! Hier mal die Beweisfotos:

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Das letzte Bild zeigt im übrigen das annoncierte Bett! In der Annonce natürlich aufgeräumt. Wir hatten mitten in der Nacht auch keine Lust Geraldines Schlafzimmer aufzuräumen, geschweige denn in dem Bett zu schlafen……ekelhaft!!

Aber immerhin haben wir unser Geld zurückbekommen, als wir uns am Morgen bei Airbnb beschwerten. Es galt nun eine neue Unterkunft zu suchen, aber in ganz Hamburg war nix erschwingliches zu bekommen. Es war wieder mein Schatz, der die rettende Idee hatte: Ich rief meinen Komparsenfreund Thomas an, denn dieser hatte sich kürzlich von seiner Frau getrennt und eben diese ist dann wieder zurück in ihre Heimat Hamburg gezogen. Gesagt, getan: Eine Stunde später frühstückten wir auf Cony`s Balkon. Mehr noch: Sie räumte ihr Schlafzimmer, so dass Kathrin und ich in ihrem großen Bett schlafen konnten. Andernfalls hätte einer von uns auf der Couch pennen müssen. Cony/Thomas: WIR LIEBEN EUCH!!!!!! Dank euch wurde unser Konzertwochenende doch noch ein voller Erfolg DANKE DANKE DANKE!

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Das ist sie also: Die 150. Fanta-Bühne. Feinstes Wetter, wunderschöne Stadt, geile Band, fetter Supportact und natürlich:

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Ein wunderschönes Mädchen an meiner Seite, die auch ein kleines Jubiläum feiert. Allerdings hat Kathrin den wesentlich besseren Schnitt als ich, denn ihr erstes Konzert war erst letzten Dezember zum Tourstart der REKORD-Tour in Braunschweig 🙂

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Gleich neben der Trabrennbahn befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft und die 288 dort untergebrachten Menschen wurden kurzerhand von den Fantas und vom Veranstalter eingeladen. Tolle Geste in der schlimmen Zeit.

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Langsam füllte sich der Innenraum, aber es war ja auch noch früh am Tag. Heuer gab es auch einen zweiten Support-Act neben S7even, nämlich CHEFKET:

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Ich habe schon viel von ihm gehört, aber leider war das, was er darbot, absolut nicht mein Fall…….und Kathrin’s Fall auch nicht. Es wurde Zeit, dass Herr………

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……Schmidt endlich……….

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….S7even ankündigte. Hamburg kam zwar (wie immer) etwas schwerer aus dem Tritt, aber nach dem zweiten Song hatte S7even das Publikum auf seiner Seite und auch hier spielte er eine Zugabe. Völlig zu Recht. Schade, dass dieser großartige Künstler heuer zum letzten Mal supportet hat. Ich werde wohl die Augen aufhalten und ihn in Zukunft hoffentlich auf dem ein oder anderen eigenen Konzert besuchen 😉

Nun aber Fantas: Pünklich um 20:30h hörten wir das obligatorische „FREUNDSCHAFT“, ohne das die Band nicht auf die Bühne geht. And.Y und die Band betraten die Bühne um das Publikum in die 4. DIMENSION mitzunehmen. In Hamburg war der Sound so derbe laut wie lange nicht. Die Show rockte und rockte und rockte!!!!!

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Da in Hamburg der Fotograben extrem breit war (was in Anbetracht der hohen Bühne nicht soooooo schlecht war) und zur Feier des Tages, fragte ich Tourmanager Flo Hauss, ob es möglich wäre, die YEAH-YEAH-YEAH-KIPPE diesmal persönlich zu übereichen. Die Security wurde kurz informiert und schon konnte ich Michi DIE Kippe geben. 😉

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Stichwort Security: Was in Hamburg passierte, habe ich so noch nicht erlebt! Die Secu ging voll ab. Die haben geklatscht, sind gesprungen, haben mitgesungen……..das war einfach zu geil! So nett und so lieb, sensationell!

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Luca hatte die Fantas 2010 in der O2-World als ganz normaler Gast gesehen und konnte sich heuer nur sehr schwer beherrschen und trotzdem hat er seinen Job gemacht – ich kann ihn verstehen. Und es gibt da eine Firma, die sich von solch coolem Verhalten ruhig mal eine Scheibe abscheiden kann 😉

Zur Feier des Tages wurde auch noch mal der DICKE PULLI ausgepackt………

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……aber das wars jetzt echt. Meine Fresse schwitzt man da drunter 😉

In Hamburg gab es auch nicht 100.000 Picknicker, sondern Ausnahmsweise nur einen – MICH! Danke Fantas für die witzige Ansage – ich hatte ja schon „befürchtet“, dass die Jungs sich was mit meinem „Liebslingssong“ EINFACH SEIN einfallen lassen würden. Aber auch eine 150. Show geht mal zu Ende:

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Nach der Show passierte etwas „gruseliges“ – Darf ich vorstellen: Stefan:

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Stefan wollte unbedingt ein Foto mit dem Bekloppten, der so viele Shows gesehen hat. Er fragte mich, wann ich denn mein erstes Konzert gesehen habe und ich antwortete wahrheitsgemäß: „Am 22.03.1993….“ und er fiel mir ins Wort: „In Düsseldorf im Tor 3! Das ist ja geil, da hab ich auch mein erstes Konzert gesehen!“ Auf meine Frage, sein wievieltes Konzert denn nun Hamburg war, antwortete Stefan: „Mein zweites!“

Ich war total baff!!! Stefan, wenn du das hier liest: Das muss ab sofort besser werden 😉

Thomas D deutete noch auf der Bühne an, dass hinter der Bühne ein Geschenk auf mich wartet. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und besuchte die 4 in den Garderoben. Was soll ich sagen? Ich habe jetzt meine eigenen FANTAS für daheim – He-Man und Skeletor huldigen ihnen schon und passen auf sie auf 😉

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Fantas – ich liebe euch! Crew – ich liebe euch auch! Ihr seid einfach alle miteinander wunderbar! DANKE für alles!!!

Nach der Show ist vor der Show, denn in knapp zwei Wochen geht es nach Papenburg in die Meyer-Werft. Dort spielen die Fantas neben CRO. Ray Garvey, Johannes Oerding und Marc Forster.

Auf zum 151.

Bis dahin

T R O Y





21.08.2015 Dortmund – Westfalen Park

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Passend zum Konzert in Dortmund habe ich mein Shirt mit BLAUER Schrift gewählt…….leider gab es damals keine weißen Crew-Shirts – hihihihi

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Die Rekord-Open-Air-Tour neigt sich dem Ende entgegen und das offiziell vorletzte Konzert (Papenburg und Sindelfingen zählt nicht mit) begann mit einer kleinen Odyssee. Kurz vor unserer Abfahrt erreichte mich eine SMS meiner alten Freundin Bettina mit der Frage, ob wir sie mitnehmen können. Bettina`s Mitfahrgelegenheit zum Konzert hatte kurzfristig abgesagt und so nahmen wir sie mit nach Dortmund. Gut eine halbe Stunde später rief mich dann noch Roland Peil an, ob wir ihn wieder mitnehmen können. Leider musste ich dieses mal absagen, da Bettina im Rollstuhl sitzt und somit unser Auto leider schon voll war. Wer zuerst kommt usw 😉

Mein Zeitplan ging dieses mal alles andere als auf. Mir ist durchaus bewusst, dass das Ruhrgebiet Freitags ein Abenteuer ist, aber das wir für die 86 km von Neuss/Bettina nach Dortmund knapp über 3 Stunden brauchten, ist schon REKORD!

Wir fuhren von einem Stau in den nächsten, nicht ein Unfall (zumindest sahen wir keinen) und jedesmal, wenn unser Navi eine „kürzere Route“ fand, standen wir dort. Ob wir erst Richtung Venlo/A57 fuhren, oder in Krefeld/Oppum drehten und die A44 Richtung Flughafen Düsseldorf nahmen…….wir standen. Wir standen in Staus, die garnicht angezeigt wurden und selbst das umfahren des Dreieck Essen/Ost (Wo A40 auf A52 trifft und 6km Stau angesagt wurden) brachte nichts.

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Wir starteten um 14h in Neuss und parkten um 17:07h hinter der Bühne. Rolli ausladen, Betti reinsetzen und hurtigen Schrittes die erste Reihe entern. Danke an Anne&Cathrin fürs freihalten an dieser Stelle. nachdem ich mein Auto umgeparkt und Bettina zum Rollipodest begleitet hatte, konnte der Abend endlich entspannt beginnen. Jedoch frage ich mich manchmal, was sich die Organisation beim Bau der Rollipodeste denkt?? Das Geländer war in Dortmund so hoch, dass ein Rollstuhlfahrer keine wirklich gute Sicht auf die Bühne hatte. Bettina hat mir ein Foto aus ihrer Perspektive geschickt:

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Bevor sie dieses Foto gemacht hatte, hing dort am Geländer noch ein riesiges Werbebanner von 1Live, so dass man die Bühne überhaupt nicht sehen konnte. Nur der Top-Security ist es zu verdanken, dass alle Rollifahrer zumindest so schauen konnten wie auf dem Foto, denn die entfernte das Banner kurzerhand, nachdem Beschwerden aufkamen. Gut so!

Pünktlich um 19:15h eröffnete der großartige SEVEN den Abend:

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Ich glaube, ich werde noch Fan von SEVEN – was eine fette Show der Schweizer doch abliefert…….findet übrigens auch der langjährige Fanta-4- und derzeitig zweitschönste Trucker Deutschlands, Kalle Struss, der sich den Auftritt vom Bühnenrand ansah:

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Natürlich gab SEVEN auch in Dortmund auch wieder eine Zugabe (Ehre, wem Ehre gebührt), aber um 20h war Schluß und die Bühne wurde parat gemacht für 4 Stuttgarter Jungs, die um 20:30h mit dem Intro DIE 4. DIMENSION & 25 losbretterten:

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„Auf Rücken von Pferden, die vorn ein Horn tragen…….“

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„und dann werden wir fliegen auf goldenen Schwingen……“

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„Irgendwann ist immer Heute“……und dazu braucht man????

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Richtig: Reebok Pumps……wenn schon, denn schon 😉

Auch für meinen „Lieblingssong“ EINFACH SEIN hatte ich mir etwas einfallen lassen: Ich spielte kurzerhand eine Runde Bunny-Shooter – Ausserdem tut so ne Verschnaufspause mal ganz gut, man wird ja nicht jünger – hehehehe

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Das Konzert an sich war extrem fett (Ruhrpottmassive halt) und raubte meine Kräfte. So sehr, dass ich nicht mal mehr dazu in der Lage war, meinen TROY-Schal auf die Bühne zu werfen. Er landete zwischen der Bühne und den Frontboxen im Dreck……..aber, ich bekam ihn natürlich nach der Show zurück. Süß, dass mich nach der Show nicht nur Smudo, sondern auch Flo Hauss (Tourmanager) Alex Ruhl (Assistent) und noch 2-3 andere fragten, ob ich meinen Schal zurück hätte – ja, hab ich:

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Wir verabschiedeten uns noch von Koch Jan vom Speisesalon und machten uns dann auf den Weg in die Perle des Nordens.

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Was dort mitten in der Nacht in unserer Airbnb-Unterkunft passierte, berichte ich gegen später wenn es heißt:

Der Traditionsfan rockt zum 150. mal die Fantas 😉

Bis später 😉

T R O Y

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25.07.2015 Dresden – Filmnächte am Elbufer

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Da hatte ich also den richtigen Riecher, Bad Mergentheim zugunsten von Dresden zu canceln!

Bisher bestes Sommer Open-Air! Und bisher die weiteste Reise mit dem Auto zu einem Einzelkonzert der Fantas: Hin und zurück „mal eben“ geschmeidige 1374km – BOOM!!!

Aber es hat sich gelohnt – Und wie!!

Wir buchten uns eine total schnuckelige Ferienwohnung in Pillnitz (etwas außerhalb von Dresden-City) für schlappe 40€ pro Nacht. Ein sogenanntes Gesindehaus direkt am Elbhang, das ganze über das Portal Airbnb – guckst du hier:

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Ein Träumchen für 2 Nächte 🙂

Am Freitagabend gabs noch etwas Sightseeing in Dresden, da ich die Stadt bisher nur von  2 F4-Konzerten kannte (2008 ebenfalls am Elbufer im Rahmen der Fornika-Open-Airs und 2010 in der Messehalle im Rahmen der FDINFS-Tour). Was mir sofort auffiel, als wir an der Uferpromenade entlangschlenderten…….

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………was ist mit Donatello?

An der Uferpromenade konnte man schon das Open-Air-Gelände gegenüber erkennen, allerdings war das Bühnendach war noch nicht hochgefahren, weil eine Unwetterwarnung vorag.

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Das Unwetter ging auch pünktlich, wie auf Wetter.com angekündigt, um 14h am Konzerttag hernieder. Aber egal ob es hagelt, stürmt, regnet oder schneit: Der Traditionsfan steht, wie ein Fels in der Brandung, in der ersten Reihe:

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Ok, nur Spaß – Ich hab mich kurz nassregnen lassen und bin dann wieder im Catering verschwunden 🙂

Der Regen war aber nur von sehr kurzer Dauer und schon bald schien die Sonne wieder.

Allerdings frischte der Wind auf, um nicht zu sagen: Es stürmte ganz ordentlich. So stark, dass die Videowände verkleinert werden mussten und die goldenen Spiegel erst zur Show der Fantas hochgezogen werden konnten.Selbst der Stand von LAUT GEGEN NAZIS drohte davonzufliegen. Erst nachdem Kathrin und ich helfend zur Hand gingen und dicke Bodenanker einschlugen, war alles tiptop um der Stadt zu zeigen, dass Nazis hier (und nirgendwo sonst) nichts zu suchen haben:

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Überhaupt stand das Konzert unter keinem guten Stern. Erst rauchte ein Keyboard von Lillo ab, so dass er mit einem Ersatzgerät zurechtkommen musste und dann wären fast nicht alle Musiker nach Dresden gekommen. Markus Birkle, Flo Dauner und And. Ypsilon saßen im Zug am Mannheimer Bahnhof fest, weil ein Baum auf die Gleise gekracht war. So mussten die Drei dann von Mannheim nach Frankfurt mit dem Taxi fahren, um den Flieger nicht zu verpassen. Ankunft der drei Musketiere an der Bühne um 19:30h – puhhh geschafft denn Stagetime war um 21:00h.

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Roland Peil war da schon lange anwesend und bereit!

Schlimmer erwischte es aber den schönsten Mann des Abends: Michbeck saß auf den Balearen fest. Der Flieger von Malle nach Dresden wurde wegen des Unwetters erst verschoben, dann gecanceld. Dann wieder nicht, dann wieder doch. Ein Privatjet stand schon bereit, doch dann wurde der Flug doch noch freigegeben. Ankuft Michbeck an der Bühne um 20:20h – puhhhhhh, so grade auch noch geschafft. Das wäre fast so geendet, wie seinerzeit das Konzert in den Alpen, wo nur die Fantastischen 3 auftraten und ein Herr Schmidt sich in einer Hotellobby „volllaufen“ ließ, weil sein Flieger kaputt ging.

Aber allen Unkenrufen zum Trotz: Dresden ging steil…….und wie steil!

Von der ersten Minute an wurden die 4 so derbe gefeiert, als würden sie zum ersten Mal hier auftreten…..

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…..und wenn man ganz genau hinsieht, kann man Smudo sogar erkennen 😉

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Mein Berlin-Obdachgeber der REKORD-TOUR 2015 Marko S. (rechts neben mir) ist der Derbste: Um 18h in Berlin Feierabend gemacht, mim Auto nach Dresden gebrettert, Ticket an der Abendkasse gekauft und pünklich vorne aufgeschlagen um die 4 zu rocken! Respekt mein Freund!

Ich lasse jetzt mal wieder ein paar Bilder sprechen:

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Hier sind die 4 wieder……

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Huch……

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Dream a little dream with me……

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Dance little Bird…….

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„Warum tanzt der Sartorius nicht?“……..

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…..“Achja, is EINFACH SEIN!“…….

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Roland Peil ist LAUT GEGEN NAZIS (Der Hund auf dem Shirt scheißt auf das Hakenkreuz)…….

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Das Hip-Hop-Altersheim…….

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Wir begrußen de Weicheier – de New-York-Giants………

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Little Drummer Boy………………

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Das ist der Typ, warum sie Freitags nicht kann……..

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DANKE DRESDEN – ES WAR EIN GIGANTISCHES FEST!!!!!!!!!

Nach dem Konzert passierte etwas, dass mir so noch nicht passiert ist: Einige Leute, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, bedankten sich bei mir für das schreiben dieses Blogs. Hey, andersrum wird ein Schuh draus. Ich bedanke mich fürs Lesen. Oder um es mit den Worten der Fantas zu sagen: „Ohne euch gäbe es das hier nicht!“

Seit 2007 schreibe ich diesen Blog nun schon und ohne die liebe Sonja B. wüsste ich wahrscheinlich nicht mal, was ein Blog überhaupt ist. Ich wollte ja nur für mich ganz alleine, still und heimlich ein Tagebuch zur Fornika-Tour schreiben. Sonja animierte mich aber dazu, das Internetz zu nutzen und mein Tagebuch in Form dieses Blogs öffentlich zu machen. Ich habe (ganz ehrlich) nur ein einziges extrem negatives Feedback gleich zu Anfang erhalten. Seitdem nur positive Kritik. Seitens euch Fans, seitens des Managements der Fantas oder von den 4en selbst. Ein RIESEN DANKE dafür.

An dieser Stelle ist kurz mal Platz für Werbung: Durchlesen, mitmachen und vielleicht gewinnt ihr den fettgeilen Timemaster von Chronoswiss in der Limited-F4-Edition! Wo?

—–HIER——

Und ganz zum Schluss sei noch folgendes (sehr wichtiges) erwähnt:

Ich bin manchmal ein echter Depp. Bei unserem Sightseeingtrip durch Dresdens Altstadt gelüstete es mich nach einem Eis. Dieses kaufte ich mir an so nem schnuckeligen alten Eiswagen. Ich fragte Kathrin, ob sie auch eins wolle kurz nachdem ich mein Eis gekauft hatte. Ich muss dazu sagen, dass sie noch mit fotografieren beschäftigt war und erst neben mir stand, als ich den Kauf schon getätigt hatte. Sie verneinte. Ich wunderte mich kurz. Aber ich dachte: „Naja, vielleicht ist sie ein bisschen beleidigt, weil ich nicht auf sie gewartet hatte.“ Der Grund war aber ein anderer: Kathrin sagte mir, als wir schon ein paar Schritte gegangen waren, dass der Eisverkäufer ein sehr ekelhaftes Tattoo auf dem rechten Oberarm trug. Diesen „zierte“ ein Ku-Klux-Klan-Mitglied und ein brennendes Kreuz!

Ich habe das wirklich nicht gesehen. Hätte ich es gesehen, ich hätte diesem Arschloch das Eis ins Gesicht geschmiert!

Nazis werden nicht tolleriert. Das ist keine Meinung, das ist ein Verbrechen! LAUT GEGEN NAZIS!! REFUGEES WELCOME!!

So, dass musste mal raus – aus aktuellem Anlass.

Bis bald in Dortmund

T R O Y